Einkommensmaßstab: Freibetrag für die Abweichungen bis 12.000 Euro

Der Einkommensmaßstab erlaubt dem Fiskus die Auswahl der “riskanten” Steuersubjekte, und zwar jene mit großen Abweichungen zwischen dem erklärten und dem synthetischen/angenommenen Einkommen (mehr als 20 %). In einer ersten Phase sind vom Risiko des Einkommensmaßstabes jene Subjekte ausgeschlossen, dessen Abweichung geringer als 12.000 Euro ist. Die Steuerämter verwenden hierbei einen Kontrollzugang, welcher vor allem das Risiko der Steuerhinterziehung analysiert. Sobald die die risikobehafteten Positionen festgestellt sind, werden die Steuerämter die Steuersubjekte vorladen, um diesbezügliche Erklärungen zu liefern. Diese Dokumentationen und Erklärungen sind notwendig die Abweichungsunterschiede darzustellen und zu erklären.

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